Du fehlst mir immernoch.Du hast mich so viel Zeit und Nerven gekostet,so viele Nächte hast du mir den Schlaf geraubt,mein Lachen,meinen Appetit,meine Würde,mein Selbstvertrauen,nach dir habe ich aufgehört,das Gute im Menschen zu sehen und denke jetzt immer erst an das Schlimmste,als es mir gut ging,hast du meine Flügel erneut gebrochen,du hast mich allein gelassen,mit mir,meinem Schmerz und alldem,mit dem ich nicht umgehen konnte.Und du wusstest es,du wusstest es die ganze Zeit,und ich weiß,dass du wusstest,dass es ernst war,und keine Phase und kein dummer Scherz,du wusstest,wie lange ich auf dem schmalen Grad zwischen Leben und Tod balanciert bin.
Ich weiß so viel über dich,und habe das Gefühl,dich kaum zu kennen.Und trotzdem verbindet uns etwas,was sonst nur Menschen verbindet,die sich nahe stehen.
So oft,habe ich gesagt,dass ich das Band zwischen uns endgültig zerreißen will und immer,wenn ich mich grade mit deiner endgültigen Abwesenheit,mit der elenden Leere und dem pochenden Schmerz abgefunden hatte ,und bereit war zu vergessen,kamst du wieder.Wie eine Nebelgestalt kamst du aus dem Nichts und hast mich erneut gefangen und umwabert.
So oft habe ich gesagt,ich werde dich streichen,dich vergessen,dich ignorieren,doch ich bin so jämmerlich,so schwach.Ich kann nicht.
Ich weiß,du wirst immer wieder zurückkommen,doch bevor du dieses Mal kommst,und mich hinterrücks überfällst,komme ich und breche dir das Genick.Nicht schmerzhaft,nein,langsam,zart und süß.
Ich werde dich einwickeln wie damals,ich werde deine Augen zum glänzen bringen und deinen Stolz zum schmelzen,und sobald du unachtsam wirst,und dich mir öffnest,werde ich zuschlagen.
Vielleicht kann ich nur weiterleben,wenn ich weiß,dass es dir schlechter geht als mir.
Paradox.
Aucun commentaire:
Enregistrer un commentaire