für anfang april ist es ungewöhnlich warm,als ich den berg mit meinem rad hochächze,sehe ich die hitze auf der hauptstraße flimmern.jetzt bloß nicht ins schwitzen geraten,denke ich,das käm uncool.ich bin,verbotener weise auf dem weg zu c.
meine mutter denkt ich wäre bei einer freundin,mein freund denkt dies ebenfalls.er und c. sind zwar befreundet,aber man muss ja keine schlafenden hunde wecken,nach der aktion von freitagnacht.
als ich endlich vor dem mehrfamilienhaus angekommen bin,schaue ich mich nach allen seite um,als würde ich im nächsten moment eine bank überfallen.ich parke mein rad hinter einem pieksigem busch und sprinnte richtung eingang,erleichtert drücke ich auf den klingelknopf.
er öffnet mir die tür.frisch geduscht,achselshirt,gut duftend,haare gemacht.komm rein,sagt er grinsend.ich folge ihm in seine 9,5 quadratmeter und lasse mich aufs bett fallen,mir ist unglaublich warm.wir unterhalten uns einige minuten über dieses und jenes,ich bemerke wie müde ich eigentlich bin,die woche war mühsam.er setzt sich zu mir aufs bett,sein geruch dringt mir in die nase.wir sitzen nebeneinander,schauen fern,hin und wieder berühren sich unsere fußspitzen.kleine stromstöße jagen durch meinen körper,ich glaube mehr adrenalin im blut zu haben als bei einer mathearbeit.in dem moment,als unsere hände sich unter der decke treffen,weiß ich,dass es nicht richtig ist,was ich tue.anstatt hier bei c. zu sein,sollte ich bei m. sein und versuchen unsere beziehung zu retten.aber ich bin schon immer nur weggerannt.du bist ein miststück,ruft die stimme in meinem kopf.
ich komme nicht weiter,den gedanken zu ende zu denken,c. reißt mich mit einer vorsichtigen berührung an meinem oberschenkel aus meinem gedankenchaos.ich weiß,wie sehr ich ihn will,ich bin 17,alt genug um zu entscheiden,was ich mache oder nicht.nicht mehr 13 oder 14,wo fremde betten noch der inbegriff „verbotener“ dinge war.
ich lasse mich darauf ein,meine hände wandern an seinem warmen körper auf und ab,er rückt näher an mich ran,das schauspiel von vor 2 tagen wiederholt sich fast identisch.er küsst mich,erst stürmisch und mit so viel leidenschaft,als hätte er jahre auf diesen moment gewartet,dann plötzlich vorsichtiger,ganz sanft,als hätte er plötzlich angst,etwas kaputt zu machen.ich entledige ihn seines achselshirts,sein duft vernebelt mir alles,er riecht so unglaublich gut,und plötzlich finde ich ihn unglaublich schön.seine olivfarbene haut,seine blauen augen,die schwarzen haare.
ich gebe mich ihm hin und liefere mit dem folgendem den größten verrat an meine eigene beziehung.aber es fühlt sich so gut an.ich empfinde in den momenten nichts falsches,kein gewissen.ich weiß nicht,was ich eigentlich empfinde.
später liegen wir noch stunden zusammen im bett,reden über gott und die welt,essen cornflakes im bett.der tag geht viel zu schnell rum und als ich ihn ein letztes mal umarme und er mir in den po zwickt,weiß ich,dass ich diese wohnung sobald wie möglich wieder betreten werde.
beflügelt steige ich auf mein fahrrad,ich bin erschöpft,aber so verdammt befreit.sein gerucht klebt an mir,ich kann ihn noch immer überall spüren,fühlen,riechen,den geruch seiner haut,seine hand auf meinem körper,sein lachen.
beschwingt drehe ich die laustärke meines ipods lauter und düse in den warmen frühsommerabend.
Danke für dein Kommentar :)
RépondreSupprimerIch find dich verdammt hübsch *__*
Und du kommst mir sehr sympathisch auf den Fotos rüber :)
Und du bist schon dünn, ich find gar nicht, dass du abnhemen musst! :)
LG ♥
Hey, ich würde gerne wissen, wie du abnimmst. (:
RépondreSupprimerSehr schöner Blog! (:
RépondreSupprimerich liebe es deinen Blog zu lesen, ich suche irgendwo Antworten in den Texten, weil ich mich selbst zu sehr darin erkenne.
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